Unsere beiden Krippengruppen befinden sich im Erdgeschoss des Kath. Kinderhauses.

  • Die Weiße Gruppe wird von einer Pädagogischen Fachkraft und zwei Kinderpflegerinnen betreut.
  • Die Rote Gruppe wird von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin betreut.

Die Gruppen bestehen jeweils aus zehn Kindern im Alter von 1 – 3 Jahren.

In der Krippe wird in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell eingewöhnt, deshalb werden in der Regel ein Kind pro Gruppe und Monat aufgenommen.

Kindern Wärme und Geborgenheit zu vermitteln und sie liebevoll dabei zu begleiten und die Welt zu erkunden, steht für uns im Vordergrund. Mit hoher Feinfühligkeit, Empathie und unserer Begeisterung für Kinder setzen wir folgende pädagogischen Schwerpunkte um:  

Entwicklung durch Vertrauen

Jedes Kind erhält bei uns ein hohes Maß an individueller und liebevoller Zuwendung, einfühlsamer Pflege und altersgemäßer Versorgung. Eine vertraute und aufmerksame Bezugsperson begleitet das Kind aktiv auf seinem Weg und steht als sicherer Hafen“ zur Verfügung. Darum legen wir großen Wert auf eine liebevolle, kindorientierte Eingewöhnung.

Im Rhythmus des Kindes

Das Kind gibt das Tempo seiner Entwicklung vor und wird in seinem eigenen Rhythmus, entsprechend seiner Einzigartigkeit wahrgenommen. Wir greifen Impulse gezielt auf, geben wertvolle Anregungen und ermöglichen „bildende“ Erfahrungen und Erlebnisse. Im Tagesablauf sorgen wir r ein gesundes Maß an Ruhe und Aktivität, Anregung und Entspannung. Wiederkehrende Rituale, Regeln und strukturierte Tagesabläufe geben den Kindern Sicherheit.

Bewegung draußen und drinnen

Kindliche Bewegung sehen wir in der Pädagogik als zentrale Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung. Daher greifen wir die Bewegungsfreude der Kinder im Alltag gezielt auf. Den natürlichen Bewegungsdrang unterstützen wir durch Bewegungsspiele, Turneinheiten, bewegen mit/nach Musik und natürlich einfach Raum und Zeit geben, um sich zu bewegen.

Projekte, die Neugierde wecken

Wir greifen aktuelle Situationen auf, die die Kinder gerade interessieren. Der Wissensdurst und der Forscherdrang der Kinder soll in kindgerechten und spannenden Projekten aufgegriffen werden, z.B. Natur erkunden, experimentieren, toben, malen, basteln, singen, sprechen und spielen. Ziel ist es, auf spielerische Weise wertvolle Lernkompetenzen zu vermitteln.

Entdecken, experimentieren

Durch verschiedene Beschäftigungsangebote, abwechslungsreiche Materialien und Alltagsgegenstände werden die Kinder zum Entdecken, Staunen und Experimentieren eingeladen. Die Kinder können im Garten, in den beiden Krippenräumen und im Flur unterschiedliche Erfahrungen z.B. mit Natur, Sprache, Literatur, Bewegung und Musik machen.

Offene Krippentüren

Im pädagogischen Alltag wechseln Zeiten, in denen die Kinder in „ihrer“ Gruppe eingebunden sind, mit Zeiten, in denen sie nach Lust und Laune die Nachbargruppe und den Flur aufsuchen können. So fördern wir in unserer Kinderkrippe in ausgewogenen Maße das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, den kindlichen  Erkundungsdrang und das Bedürfnis nach vielfältigen sozialen Erfahrungen. Die Kinder können mit und von anderen lernen.

Freispiel – Lernspielzeit

Uns ist es wichtig, dass den Kindern genug Zeit und Raum gegeben wird, um frei zu spielen. Wichtig für eine positive Entwicklung sind nicht nur strukturierte Lernprozesse, sondern auch das unbeschwerte, freie Spielen. Spielen ist die elementarste Form des Lernens. Aus diesem Grund legen wir neben den formalen Lernangeboten großen Wert auf das freie Spiel der Krippenkinder.

Im Freispiel werden alle Bildungsbereiche abgedeckt – Zurecht kann deshalb von einer Lernspielzeit gesprochen werden.

Im Freispiel erforschen die Kinder auch ihre Umwelt. Sie entscheiden selbst, was, wo, wie lange und mit wem sie spielen möchten. Die Kinder experimentieren, lösen eigenständig Probleme und üben soziales Verhalten ein. Konzentration, Grob- und Feinmotorik, Ausdauer, Rücksichtnahme und Geduld werden gefördert.